Kontinenztherapie in Mülheim an der Ruhr

Kontinenztherapie

Andrologische Untersuchung bei unerfülltem Kinderwunsch

Die Abklärung der männlichen Fruchtbarkeit umfasst – abhängig von der individuellen Situation – verschiedene Untersuchungen:

  • ein ausführliches ärztliches Gespräch zur Krankengeschichte und Lebenssituation,
  • eine körperliche Untersuchung,
  • eine Ultraschalluntersuchung der Hoden und ableitenden Samenwege,
  • die Bestimmung wichtiger Hormonwerte sowie
  • die Erstellung und Beurteilung eines Spermiogramms.

Das Spermiogramm liefert unter anderem Informationen über die Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien. Zusammen mit den weiteren Untersuchungsergebnissen ermöglicht es eine fundierte Einschätzung der männlichen Fruchtbarkeit.

Der Ablauf in unserer urologischen Praxis

Ein Vasektomie-Termin beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Unser Team aus erfahrenen Fachärzten und spezialisiertem medizinischem Fachpersonal klärt mit Ihnen, ob die Sterilisation beim Mann der richtige Schritt für Sie ist. Wir besprechen Ihre medizinische Vorgeschichte, klären über mögliche Risiken auf und beantworten alle Ihre Fragen – so offen und direkt, wie Sie es wünschen. Erst dann folgt der Eingriff selbst. Die Vasektomiemethode wählen wir individuell auf Ihre anatomischen Gegebenheiten abgestimmt. Nach der Operation können Sie die Praxis nach einer kurzen Ruhephase wieder verlassen – meist noch am selben Vormittag.

Die Nachsorge ist unkompliziert: Kühlung, Schonung und das Tragen von eng anliegender Unterwäsche für einige Tage. Nach etwa drei Monaten und rund 20 Ejakulationen wird eine Samenprobe untersucht, um den Erfolg der Sterilisation zu bestätigen. Erst dann gilt die Vasektomie als abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Sie weiterhin verhüten – denn erst die Kontrolle gibt die endgültige Sicherheit.

Andrologische Untersuchung bei unerfülltem Kinderwunsch

Diagnostik bei Harninkontinenz

Harninkontinenz bezeichnet den ungewollten Verlust von Urin oder die eingeschränkte Fähigkeit, die Blasenentleerung bewusst zu kontrollieren. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, grundsätzlich kann die Erkrankung jedoch in jedem Alter auftreten.

Eine gezielte Behandlung setzt voraus, dass die Ursache der Beschwerden genau geklärt wird. In der UPK bieten wir eine qualifizierte urologische Diagnostik für Frauen und Männer an.

Je nach Beschwerdebild kommen unter anderem folgende Untersuchungen infrage:

  • ausführliches ärztliches Gespräch,
  • körperliche und sonografische Untersuchung,
  • Urin- und Restharnkontrolle,
  • flexible Blasenspiegelung sowie
  • Blasendruckmessung.

Ambulante Untersuchung und individuelle Therapie

Die notwendigen Untersuchungen können in der Regel ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden. Auf Grundlage der Befunde entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept mit dem Ziel, die Blasenkontrolle und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Kompetente Betreuung durch Dr. Tobias Jäger

Dr. Tobias Jäger verfügt als Facharzt für Urologie und Androloge über umfassende Qualifikationen für die Beratung und Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch. Die Zusatzqualifikation im Bereich der Andrologie bildet eine wichtige Grundlage für die fachgerechte Untersuchung der männlichen Fruchtbarkeit und die individuelle Beratung betroffener Paare.

Dabei stehen eine vertrauensvolle Atmosphäre, eine verständliche Aufklärung und ein diskreter Umgang mit allen persönlichen und medizinischen Fragen im Mittelpunkt.

Häufige Ursachen für Fruchtbarkeits­störungen

Die Gründe für eine ausbleibende Schwangerschaft können vielfältig sein. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen. Eine genaue Diagnostik ist daher entscheidend, um mögliche Ursachen einzugrenzen.

<h3>Andrologie: mögliche Ursachen beim Mann</h3>

Zu den häufigeren Ursachen einer eingeschränkten männlichen Fruchtbarkeit gehören:

  • Störungen der Spermienbildung im Hoden, beispielsweise nach einem Hodenhochstand, aufgrund hormoneller Störungen oder durch genetische Ursachen,
  • Veränderungen oder Verschlüsse der ableitenden Samenwege, etwa infolge von Entzündungen, Operationen oder genetischen Veränderungen,
  • Störungen der Durchblutung des Hodens,
  • Hodentumoren,
  • Beeinträchtigungen des Befruchtungsvorgangs, beispielsweise durch Spermienantikörper, bestimmte Medikamente, Umwelteinflüsse, Rauchen oder Allgemeinerkrankungen,
  • eine erektile Dysfunktion sowie
  • weitere Störungen der Sexualfunktion.

Nicht jede Veränderung führt automatisch zu einer dauerhaften Unfruchtbarkeit. Viele Ursachen lassen sich behandeln oder bei der weiteren Kinderwunschplanung gezielt berücksichtigen.

Gynäkologie: mögliche Ursachen bei der Frau

Aufseiten der Frau können unter anderem folgende Faktoren eine Schwangerschaft erschweren:

  • Störungen der Eizellreifung oder des Eisprungs,
  • Funktionsstörungen, Blockaden oder ein Fehlen der Eileiter,
  • Endometriose,
  • Myome der Gebärmutter,
  • Beeinträchtigungen des Befruchtungsvorgangs, beispielsweise durch Antikörper, Medikamente, Umwelteinflüsse, Rauchen oder Allgemeinerkrankungen sowie
  • Störungen der Sexualfunktion.

Die gynäkologische Diagnostik erfolgt durch die behandelnde Frauenärztin, den behandelnden Frauenarzt oder ein spezialisiertes Kinderwunschzentrum. Bei Bedarf arbeiten die beteiligten Fachrichtungen eng zusammen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Vasektomie

Tut eine Vasektomie weh?

Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, sodass Sie während der Operation keine Schmerzen verspüren. Nach dem Eingriff können leichte Druckgefühle oder ein Ziehen auftreten, die aber gut mit Kühlung und Schmerzmitteln behandelt werden können. Die meisten Männer beschreiben die Beschwerden als gut auszuhalten und keineswegs so schlimm, wie sie zunächst befürchtet hatten.

Nein. Die Vasektomie hat keinen Einfluss auf Ihre Hormone, Ihre Libido oder Ihre Erektionsfähigkeit. Auch der Samenerguss bleibt erhalten – nur dass keine Samenzellen mehr in der Samenflüssigkeit enthalten sind. Ihr sexuelles Empfinden und Ihre Potenz bleiben vollständig erhalten. Viele Männer berichten sogar von einer gesteigerten Entspannung beim Sex, da die Sorge um eine ungewollte Schwangerschaft entfällt.

Nach etwa drei Monaten und rund 20 Ejakulationen wird eine Samenprobe untersucht. Erst wenn diese frei von Samenzellen ist, gilt die Vasektomie als erfolgreich. Bis dahin sollten Sie weiterhin verhüten. Wir empfehlen, den Kontrolltermin konsequent wahrzunehmen – nur so erhalten Sie die definitive Gewissheit über Ihre Zeugungsunfähigkeit.